Andrew Taylor Still, M.D., D.O., prägte die ursprüngliche Vorstellung einer Läsion auf Basis einer Obstruktion von Körperflüssigkeiten. Dabei bezog er sich in erster Linie auf die knöchernen Strukturen, insbesondere auf die Wirbelsäule. Im Lauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich daraus das Konzept der somatischen Dysfunktion, ein Begriff , der in den USA ausgebildeten osteopathischen Ärzten ebenso wie Osteopathen weltweit vertraut ist.

Morphodynamik in der Osteopathie: Grundlagen und Anwendung am Beispiel der kranialen Sphäre
Der Band entwickelt einen entwicklungs- und systemdynamischen Bezugsrahmen für osteopathisches Denken: Physikalische, biologische, rhythmische und phänomenologische Aspekte der Gewebedynamik werden zusammengeführt, um die Wechselbeziehung von

